Überblick behalten
Wissen, was gerade gebraucht wird und was als Nächstes ansteht.
Die Person hinter fairbunden
Ich bin Ehefrau, Mama von zwei Töchtern, Lehrerin, Psychagogin und in Ausbildung zur systemischen Psychotherapeutin. Und ich kenne das Gefühl, wenn Familienalltag einfach zu viel wird.
Unser Familienalltag
Seit wir Eltern sind, gab es viele wunderschöne Momente – aber auch einige, in denen ich sehr überfordert war und an meine Grenzen gekommen bin.
Mein Mann hat meine Ideen, Veränderungen und wahrscheinlich auch manche Umwege mitgetragen. Trotzdem gab es Phasen, in denen wir beide erschöpft waren und das Gefühl hatten, der andere würde nicht ganz sehen, was man selbst gerade alles trägt.
Also haben wir geredet. Sehr viel geredet. Wir haben Listen geschrieben, Aufgaben neu verteilt, einander entlastet – und immer wieder festgestellt, dass eine Lösung, die gestern gepasst hat, heute schon wieder anders aussehen kann.
Es hat eine Weile gedauert, bis wir verstanden haben: Es geht nicht nur darum, wer etwas tut.
Der entscheidende Perspektivwechsel
Familienalltag besteht nicht nur aus sichtbaren Aufgaben. Auch das Vorausdenken, Koordinieren und Sich-verantwortlich-Fühlen braucht Kraft und Kapazität.
Wissen, was gerade gebraucht wird und was als Nächstes ansteht.
Termine, Bedürfnisse und kleine Details im Kopf miteinander verbinden.
Dafür sorgen, dass aus vielen Einzelteilen ein funktionierender Alltag wird.
Nicht nur etwas erledigen, sondern sich dauerhaft dafür zuständig fühlen.
Wie fairbunden entstand
Eine Freundin war zum ersten Mal schwanger und wollte mit ihrem Mann bewusst darüber sprechen, welche neuen Aufgaben und Verantwortungen mit einem Baby auf sie zukommen.
Sie fragte mich, ob ich mich mit ihnen zusammensetzen und diesen Weg begleiten könnte. Aus diesem Gespräch entstand eine Frage:
Was wäre, wenn man all diese Verantwortungen tatsächlich vor sich liegen hätte?
Ich mag es, Gedanken und Gefühle mit etwas Haptischem und Greifbarem zu verbinden. So entstand nach und nach die Idee, Verantwortungen auf Karten zu bringen – auch jene, die sonst oft nur in unseren Köpfen existieren.
fairbunden war geboren.
Evas Verständnis von Fairness
Für mich bedeutet eine faire Aufteilung nicht, dass zwei Menschen exakt gleich viel machen. Fair ist, wenn beide wissen, was der andere trägt – und sich mit der gemeinsamen Verteilung wohlfühlen.
Was gestern fair war, muss heute nicht mehr zu unserem Leben passen. Verantwortung darf immer wieder neu betrachtet und gestaltet werden.
Die Haltung hinter fairbunden
Mein beruflicher Weg gibt mir Einblick in unterschiedliche Familienrealitäten. Gleichzeitig lädt er mich dazu ein, Beziehungen, Rollen und Dynamiken immer wieder wertschätzend zu reflektieren.
Als Lehrerin und Psychagogin erlebe ich, wie vielfältig Familien sind und wie unterschiedlich ihre Herausforderungen aussehen können.
In meiner Ausbildung zur systemischen Psychotherapeutin beschäftigen mich besonders Beziehungen, Rollen und die Dynamik zwischen Menschen.
fairbunden soll nicht bewerten oder Schuld verteilen. Es soll einen sicheren, greifbaren Einstieg in ein ehrliches Gespräch ermöglichen.
Mein Wunsch für fairbunden
Dass beide sich gesehen und gehört fühlen.
Dass Verantwortung nicht länger still und selbstverständlich bleibt.
Dass aus dem Nebeneinander wieder ein Miteinander wird.
Ich wünsche mir, dass Paare erleben, wie schön es sein kann, den Familienalltag nicht gegeneinander, sondern gemeinsam zu gestalten.
Eva